Die Meldungen im Einzelnen:

Neue Funktionen für Stromeinkäufer und -vertrieb implementiert

PRESSEINFORMATION
Erfurt, den 6. Februar 2007

 

Mit Release 4.0 bietet die EnDaNet GmbH eine in doppelter Hinsicht verbesserte Version ihres Pricing-Tools |en|da|price+ an. Dank der ergonomischeren grafischen Oberfläche kann der Anwender die hpfc*)-basierte Bepreisung von Lastgängen und/oder Standardprofilen noch intuitiver durchführen als früher. Außerdem stehen Nutzern der Version 4.0 neue Werk-zeuge zur Verfügung, zum Beispiel der neue Lastgangeditor, die anschauliche 3D-Darstellung von Laststrukturen und der vereinfachte Datenimport über eine grafische Oberfläche.

Verbrauchsgebirge deckt Optimierungspotenzial auf

Mitarbeitern aus dem Vertrieb bietet die 3D-Darstellung der Laststrukturen eine wertvolle Hilfe beim Kundengespräch: Sie veranschaulicht die preisliche Auswirkung von Base und Peak auf den Mischpreis. Werte, die beim Stromeinkauf be-sonders zu Buche schlagen, sind hier rot hervorgehoben. Auf sie kann der Vertriebsmitarbeiter aufmerksam machen und seinem Kunden Optimierungsvorschläge aufzeigen, die zu einem günstigeren Mischpreis führen können.

Lastgangeditor ermöglicht individuelle Profile

Der neue Lastgangeditor gestattet es, unvollständige Ver-gangenheitsdaten aufzulösen und zu ersetzen. Verschiedene Werkzeuge, wie das Hinterlegen von Normlastgängen, die-nen dazu, den Lastgang zu vervollständigen oder zu verfei-nern. So gelingt die optimale Bedarfsprognose, die Grundla-ge eines exakten Pricings. Außerdem ermöglicht der Last-gangeditor das Erstellen eigener Lastprofile ? besonders interessant, wenn nur Kundendaten zu Leistung, Arbeit und Spitzenverbrauch, aber keine Vergangenheitsdaten vorlie-gen. Dem Kundenberater eröffnet das die Chance, exaktere Offerten zu erstellen als früher. Hochinteressant: Er kann für spezifische Kundenkreise eigene Profile erstellen.

Datenimport ohne Umwege

Vereinfacht hat EnDaNet den Import von Zeitreihen in |en|da|price+. Anwender müssen die Daten nun nicht mehr in einer Tabellenkalkulation sichten und zum Beispiel angehängte Kommentarspalten löschen. Der Importassistent prüft selbsttätig die Felder je nach Einstellung (Tag / Intervall / Wert) auf Plausibilität und liest unterschiedliche Formate wie MSCONS, CSV oder Preiszeitreihen ein. Werden leere Felder festgestellt, kommt der Lastgangeditor zum Einsatz.

Deckungsbeitragsrechnung auf Knopfdruck prüfen

Angeboten wird auch eine Automatikversion zur Anbindung an die kundeneigeneDeckungsbeitragsrechnung. Hierbei lassen sich Prognosedaten und Messwerte im Ergebnis den Angebotsdaten gegenüberstellen. So wird offensichtlich, ob das Geschäft einen Deckungsbeitrag liefert.

Bewährtes aus früheren Versionen beibehalten

Von |en|da|price+ sind bereits Features bekannt wie der flinke Wechsel zwischen Marktplätzen und die präzise hpfc*). Das Programm ermöglicht außerdem die unkomplizierte Bewertung von Residual-Energie, damit Base-, Peak- und Residual-Mengen schnell optimiert werden können. Bewährt hat sich auch das grafische Filtern von ?Prognoseausreißern?. Mit dieser Funktion kann der Anwender unwahrscheinliche Werte im Messdaten- und Prognosezeitraum ausblenden und die Prognose auf Basis der gefilterten Werte neu berechnen.

Ausblick: Portfoliomanagement ?light?

Derzeit ist die kommende Version von |en|da|price+ in Arbeit; sie soll noch dieses Jahr erscheinen. Für sie ist die Integration eines ?kleinen Portfoliomanagementsystems? geplant. Es zielt vorwiegend auf den Gebrauch bei Portfoliosimulationen oder wird Stadtwerke ansprechen, für die EnDaNet aktiv das Portfolio- und Fahrplanmanagement betreibt.

Per Mausklick zum eigenen Profil: Im Lastgangeditor lassen sich Daten vervollständigen, verbessern und auch als ?individualisiertes Normprofil? abspeichern.

Verbrauch veranschaulicht: In der 3D-Darstellung lassen sich Optimierungspotenziale leicht erkennen. Rot dargstellt werden die Werte, die in die teurere Peak-Zeit fallen.

EnDaNet unterstützt EVU bei der Umsetzung des Netzzugangsmanagements Erdgas nach dem Zwei-Vertrags-Modell

PRESSEINFORMATION
Erfurt, den 6. Februar 2007

 

Neue Regeln und knappe Fristen für deren Umsetzung bereiten manchem Gasversorger und Netzbetreiber Sorgen. Um die Vorgaben der Bundesnetzagentur hinsichtlich der Gewährung des Netzzuganges umzusetzen, sind alte Verträge und Prozesse in kurzer Zeit umzustellen. ?Das stellt besonders kleinere Stadtwerke vor große Herausforderungen?, sagt Tilo Eschrich von der EnDaNet GmbH, Erfurt. Die Service- und Software-Spezialisten bieten Hilfe: Sie unterstützen beim Vertragsmanagement und organisieren die Prozesse entsprechend den neuen Regeln. Kunden, die diese Dienstleistung nutzen, profitieren doppelt. Sie müssen ihr Energiedatenmanagement-System (EDM) ? soweit vorhanden ? nicht in Windeseile anpassen und sie brauchen sich nicht den Kopf über die personellen Kapazitäten zu zerbrechen.

EnDaNet verfügt mit ihrem Wissen über den Energiemarkt und der aktualisierten Software SAT Prophet über die passende Basis, um kompetent zu agieren. ?Unser EDM-System wurde in den letzten Monaten auf die Umsetzung vorbereitet?, sagt Eschrich. EnDaNet ist Pilotanwender und arbeitet daher als erstes Unternehmen mit den neuen SAT-Prophet-Funktionen, die das Handling der Prozesse für die Netzbetreiber und die Lieferanten (Transportkunden) ermöglichen. ?So sind wir in der Lage, bereits jetzt alle Umstellungen vorzunehmen und die Abläufe zu organisieren.? Dazu gehört zum Beispiel das Splitten der alten Lieferverträge in Liefer- und Netznutzungsverträge, die zählpunktscharfe Abbildung aller Einzelkunden sowie das Nominierungs- und Bilanzierungsmanagement.

Der Kunde selbst braucht die Abläufe nicht zu begleiten und bekommt fertige Datensätze übergeben. Wer dennoch verfolgen möchte, wie EnDaNet agiert, kann über einen Web-Client seine Daten im EDM-System einsehen.

Einkaufsgemeinschaft von 36 Stadtwerken nutzt personelle und systemtechnische Redundanz

PRESSEINFORMATION
Erfurt, den 6. Februar 2007

 

Die kfe Kooperationsgesellschaft fränkischer Elektrizitätswerke mbH in Eichstätt, an der 36 Stadtwerke beteiligt sind, greift seit Beginn dieses Jahres auf die Dienste der EnDaNet GmbH in Erfurt zurück: Das auf Software und Services spezialisierte Unternehmen führt im Auftrag der Einkaufsgemeinschaft Over-the-Counter-Geschäfte (OTC) durch und wickelt im Rahmen der täglichen Mengenanpassung sämtliche An- und Verkäufe an der Strombörse European Energy Exchange (EEX) ab. EnDaNet erbringt also die gesamten zum Managen des Beschaffungsportfolios erforderlichen Handelsdienstleistungen. Außerdem kann das Serviceunternehmen das Fahrplanmanagement der kfe übernehmen und bietet so bei personellen Engpässen oder einem eventuellen IT-Systemausfall die ?Backup-Lösung?.

Während die kfe die Einkäufe im Terminmarkt nach eigenen Risikofestlegungen durchführt und auch selbst Tagesprognosen erstellt, managen und dokumentieren die Mitarbeiter der EnDaNet die täglich anfallenden OTC- und EEX-Aktivitäten über ein virtuelles privates Netzwerk auf dem Server der kfe. Das Fahrplanmanagement erledigt die Einkaufsgemeinschaft grundsätzlich selbst, bei Mitarbeiterengpässen wird es dann durch EnDaNet übernommen. Da die kfe exakt das gleiche Portfoliomanagementsystem wie ihr Dienstleister nutzt, können die Erfurter bei Ausfall des kfe-Servers auf das Datenbank-Backup zugreifen und dieses in das hauseigene Handelssystem einspielen. Alle für das Fahrplanmanagement notwendigen Prozesse können so lückenlos fortgeführt werden.

Ähnliche Dienstleistungen erbringt EnDaNet für die Energieversorgung Inselsberg und die Stadtwerke Saalfeld. Beide Kunden haben die Aufgaben bzw. Teilaufgaben des Portfoliomanagements an die Erfurter übertragen. Portfolioanalyse, Optimierung und Beschaffung sind hier zu einem Full-Service-Paket kombiniert.

www.kfelt.de